Haftpflichtversicherung für Waldbesitzer

Ist eine Betriebshaftpflichtversicherung für Waldbesitzer notwenig und sinnvoll ?

Welchem Zweck dient eine Betriebshaftpflichtversicherung ?

Der Private Waldeigentümer ist verpflichtet, den Baumbestand auf seinem Grundstück neben den Straßen und Wegen nach forstwirtschaftlichen Erkenntnissen gegen Wind und Windwurf in angemessenen Abständen zu kontrollieren und auf Krankheitsbefall hin zu überwachen. Grundsätzlich ist der private Waldeigentümer verpflichtet, äußere Zustands- und Gesundheitsprüfungen vorzunehmen, eine eingehende fachmännische Untersuchung ist notwendig bei nötigen Anzeichen für eine bestimmte Gefahrenlage. Eine Sicherung gegen eine naheliegende Steinschlaggefahr ist vorzunehmen. Ebenso ist die Straße gegen Fahrbahnüberflutung durch Regen zu sichern.

Die Regelung des § 823 BGB diesbezüglich und seine Kommentierung sind eindeutig.

Das Außerachtlassen dieser Pflicht bzw. die Unterschätzung der daraus resultierenden Gefahren insbesondere im Schadensersatzbereich kann zu erheblichen finanziellen Einbußen des Waldeigentümers führen.

In § 823 BGB heißt es : Wer vorsätzlich oder fahrlässig das Leben, den Körper, die Gesundheit, die Freiheit, das Eigentum oder ein sonstiges Recht eines anderen widerrechtlich verletzt, ist dem anderen zum Ersatz des daraus entstehenden Schadens verpflichtet.

In einem eingetretenem Schadenfall kann die von dem VABA24.de angebotene Betriebshaftpflichtversicherung eine positive Wirkung für den Schädiger ( Waldbesitzer ) und für den Geschädigten zugleich erwirken.

Zum einen sichert die Betriebshaftpflicht das vorhandene Vermögen des Waldeigentümers vor Schadenersatzansprüchen. Gleichzeitig garantiert sie aber dem geschädigten Anspruchsteller, dass er eine Ersatzleistung auch dann erhält, wenn die wirtschaftlichen Verhältnisse des Waldeigentümers diese ohne Betriebshaftpflichtversicherung nicht zulassen würden (umfangreiche Personen - oder Sachschäden).

Aufgabe der Betriebshaftpflichtversicherung nach Prüfung der Leistungspflicht ist es :

1. Abwehr unberechtigter oder überhöhter Schadensersatzansprüche.

Sind gegen den Waldbesitzer erhobene Ansprüche unbegründet oder in der Höhe nicht

angemessen, so wehrt der

Versicherer die unberechtigten Ansprüche der Dritten ab. Insofern ist die Haftpflichtversicherung

eine „ passive Rechtsschutzversicherung „. Der Versicherer übernimmt die bei der Abwehr

anfallenden Rechtsschutzkosten.

2. Befriedigung berechtigter Ansprüche ( Freihaltungsleistung)

Liegen berechtigte Ansprüche Dritter vor, so leistet der Versicherer den Schadenersatz fälligen

Betrag, den an sich der Waldbesitzer zu zahlen hätte.

Die Gefahr, in unserer hochtechnisierten Industriegesellschaft ( Ellenbogengesellschaft ) durch sehr hohe Schadenersatzansprüche in den finanziellen Ruin gebracht zu werden, wirkt bedrohlich wie kaum ein anderes Risiko.

Die Waldbesitzer sind geradezu gefährdet vor finanziell unüberschaubaren Schadensersatzansprüchen. Die Notwendigkeit des Abschlusses einer entsprechenden Betriebshaftpflichtversicherung, ist daher unumgänglich.